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Die Tisch-Reservierungsplattformen haben in den letzten 10 Jahren die Art und Weise, wie Gäste ihr Restaurant auswählen und einen Tisch buchen revolutioniert. Das Wort „revolutioniert“ ist hier sicherlich keine Übertreibung, denn es geht hier um nichts weniger als die Digitalisierung eines elementaren Teils des gastronomischen Prozesses – Kundengewinnung. In der Branche, die sich sicherlich nach wie vor stark gegen die Einflüsse der Digitalisierung wehrt, ist es schon eine beachtliche Leistung.

Strategie der etablierten Reservierungsplattformen – Kunden über das eigene Portal auf Restaurants verteilen und voll abkassieren.

OpenTable oder Quandoo gehören zu den Tisch-Reservierungsplattformen, die enorm viel Zeit und Geld in die Steigerung des Bekanntheitsgrades ihrer eigenen Portale investiert haben. Die Bindung der Kunden und somit auch der generierte Traffic auf den eigenen Portalen war für ihr Geschäftsmodell entscheidend.

Sie investierten riesige Summen in Online-Werbung, um jeden potenziellen Nutzer auf ihre Seite zu ziehen. Den Preis dafür mussten die Gastronomen zahlen. Preismodelle, bei denen eine initiale Gebühr, eine monatliche Gebühr und ein pro Kopf Geldbetrag von ca. 1,50 bis 3 Euro waren und sind noch teilweise üblich. Die Trägheit der Restaurantbesitzer aber vor allem auch Unwissen sorgt dafür, dass der Wechsel zu alternativen Reservierungssystem Anbietern nicht vorgenommen wird.

„Nicht selten überweisen Gastronomen bei OpenTable oder Quandoo 500 bis 1.200 Euro pro Monat. Das ist Wahnsinn und in der heutigen Zeit der explodierenden Personalkosten einfach fahrlässig!“Meint Timon von Bargen, Mitbegründer von Happz.

Happz ist ein Berliner Startup, dass die Logik der Tischreservierung vollkommen auf den Kopf stellt und den etablierten Anbietern seit Anfang des Jahres 2019 große Kopfschmerzen bereitet. Ihr Angebot fängt bereits bei 59 Euro pro Monat an und verzichtet gänzlich auf eine Pro Kopf Gebühr.  

Die Gäste wollen einen Blick auf die Speisekarte werfen und dann einfach und schnell reservieren, anstatt Tausende Restaurantlogos auf einer Website zu vergleichen.

Die Art der Suche nach einem geeigneten Restaurant hat sich in den letzten 3 Jahren extrem verändert. Die Menschen brauchen online keine Portale mehr, auf denen sie eine Ansammlung von Restaurants finden. Das erledigt heutzutage Google und die Google Suche sowie Facebook und Instagram für sie. Die Suchergebnisse sind hervorragend und kontextabhängig, weswegen die Umleitung auf eine separate Plattform einen umständlichen Umweg darstellt.

Die neuen Tisch-Reservierungsplattformen wie Happz geben dem suchenden Gast genau das, was er braucht, um die Entscheidung für oder gegen ein Restaurant zu treffen. Sie zeigen ihm ausgehend von den Google Ergebnissen die Speisekarte der Restaurants in einer digitalisierten Art und Weise. Alle Speisen werden mit den Abbildungen der Gerichte und vor allem auch in 18 Sprachen optimal auf allen Geräten dargestellt. Der Kunde bucht direkt aus der Speisekarte heraus seinen Tisch.

Fragwürdige Praktiken lösen eine Massenabwanderung aus.

Die Gastronomen schätzen die neuen Reservierungsplattformen wie Happz. Kein Wunder – die Praktiken der bisherigen Anbieter waren zum Teil fraglich. Die Google Business Konten der Restaurants wurden fremdgesteuert und mit den eigenen Links bestückt. Über das eigene Google My Business Konto kann der Gastronom die Verlinkungen nicht entfernen.

„Restaurants, die immer noch bei OpenTable oder Quandoo Kunden sind, tragen selber die Schuld oder haben noch lange Kündigungsfristen“ erklärt Timon von Bargen von Happz. Heutzutage kann man keinem Gastronomen mehr erklären, warum er bei der Buchung mit 4 Personen eine Gebühr von 4×2 Euro also 8 Euro abführen soll, wenn die Gäste jeweils nur ein Bier trinken und danach gehen. Das ist zugegebenermaßen ein zugespitztes Beispiel, aber es kommt in der Realität oft genug vor.

Die Gastronomen werden in 2020 in Scharen zu anderen Anbietern wechseln. Für die etablierten Anbieter bedeutet es nichts Gutes aber die Zeit der Ausbeutung ist vorüber. Die Digitalisierung wird weitere Bereiche der Gastronomie einnehmen und so den Wandel in teilautomatische und teilautonome Systeme ebnen.